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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
151
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nur die irdene Pfeife vom Munde wcgschoss, dablieb Van Moeulcn's Gesicht so bewegungsloswie Käse, und im gleichgültig ruhigsten Tone riefer: Jan, e nüe Piep! Fatal war mir an ihm seinLächeln; denn alsdann zeigte er eine Reihe ganzkleiner weißer Zähnchen, die eher wie Fischgräteaussahen. Auch missfiel mir, dass er große gol-dene Ohrringe trug. Er hatte die sonderbare Ge-wohnheit, alle Tage in seiner Wohnung die Auf-stellung der Möbeln zu verändern, und wenn manzu ihm kam, fand man ihn entweder beschäftigt,die Kommode an die Stelle des Bettes, oder denSchreibtisch an die Stelle des Sofas zu setzen.

Der kleine Simson bildete in dieser Bezie-hung den ängstlichsten Gegensatz. Er konnte nichtleiden, dass man in seinem Zimmer das Mindesteverrückte; er wurde sichtbar unruhig, wenn mandort auch nur das Mindeste, sei es auch nur eineLichtschere, zur Hand nahm. Alles muffte liegenbleiben, wie eS lag. Denn seine Möbel und son-stigen Effekten dienten ihm als Hilfsmittel, nachden Vorschriften der Mnemonik allerlei historischeDaten oder philosophische Sätze in seinem Gedächt-nisse zu fixieren. Als einst die Hausmagd in seinerAbwesenheit einen alten Kasten ans seinem Zimmerfortgeschafft und seine Hemde und Strümpfe aus