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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
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wie er hört, dass sein Kunde eine schöne Tochterbesitzt, oerlangt er sie zur Gemahlin. Auch dieserHandel wird abgeschlossen. Nun sehen wir dasHaus des Schotten; das Mädchen erwartet denBräutigam, zagen Herzens. Sie schaut oft mitWehmnth nach einem großen verwitterten Ge-mälde, welches in der Stube hängt und einenschönen Mann in spanisch niederländischer Trachtdarstellt; es ist ein altes Erbstück, und nach derAussage der Großmutter ist es ein getreues Kon-terfei des fliegenden Holländers, wie man ihn vorhundert Jahr' in Schottland gesehen, zur ZeitKönig Wilhelm's von Oranicn. Auch ist mitdiesem Gemälde eine überlieferte Warnnng ver-knüpft, dass die Frauen der Familie sich vor demOriginale hüten sollten. Eben desshalb, hat dasMädchen von Kind auf sich die Züge des gefähr-lichen Mannes ins Herz geprägt. Wenn nunder wirkliche fliegende Holländer leibhaftig hcrcin-tritt, erschrickt das Mädchen; aber nicht aus Furcht.Auch Jener ist betroffen bei dem Anblick des Por-trait^. Als man ihm bedeutet, wen es vorstelle,weiß er jedoch jeden Argwohn von sich fern zuhalten; er lacht über den Aberglauben, er spötteltselber über den fliegenden Holländer, den ewigenJuden des Oceans; jedoch unwillkürlich in einen