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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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ist, die schon seit hundert Jahr' im Grabe liegt.Jenes hölzerne Gespenst, jenes grauenhafte Schiff,führt seinen Namen von seinem Kapitän, einemHolländer, der einst bei allen Teufeln geschworen,dass er irgend ein Vorgebirge, dessen Namen mirentfallen, trotz des heftigsten Sturms, der ebenwehte, umschiffen wolle, und sollte er auch biszum jüngsten Tage segeln müssen. Der Teufelhat ihn beim Wort gefasst, er muss bis zum jüng-sten Tage auf dem Meere herumirrcn, es sei denn,dass er durch die Treue eines Weibes erlöst werde.Der Teufel, dumm wie er ist, glaubt uicht anWeibertrcue, und erlaubte daher dem verwünschtenKapitän, alle sieben Jahr' einmal ans Land zusteigen und zu heirathcn, und bei dieser Gelegen-heit seine Erlösung zu betreiben. Armer Holländer!Er ist oft froh genug, von der Ehe selbst wiedererlöst und seine Erlöserin los zu werden, und erbegiebt sich dann wieder an Bord.

Auf diese Fabel gründete sich das Stück, dasich im Theater zu Amsterdam gesehen. Es sindwieder sieben Jahr' verflossen, der arme Holländerist des endlosen Umhcrirrcns müder als jemals,steigt ans Land, schließt Freundschaft mit einemschottischen Kaufmann, dem er begegnet, verkauftihm Diamanten zu spottwohlfeilem Preise, und

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