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4 (1861) Novellistische Fragmente
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Kapitel VII.

Die Fabel von dem fliegenden Holländer isteuch gewiss bekannt. Es ist die Geschichte vondem verwünschten Schiffe, das nie in den Hafengelangen kann, und jetzt schon seit undenklicher Zeitauf dem Meere herumfährt. Begegnet es einemanderen Fahrzeuge, so kommen Einige von derunheimlichen Mannschaft in einem Boote hcrau-gcfahrcn, und bitten, ein Packet Briefe gefälligstmitzunehmen. Diese Briefe muss man an denMastbaum festnageln, sonst widerführt dem Schiffeein Unglück, besonders wenn keine Bibel an Bordoder kein Hufeisen am Fockmaste befindlich ist. DieBriefe sind immer an Menschen adressiert, die mangar nicht kennt, oder die längst verstorben, so dasszuweilen der späte Enkel einen Liebesbrief in Em-pfang nimmt, der an seine Urgroßmutter gerichtet