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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Meine Mutter, Frau von Schnabelcwopska,gab mir, als ich heranwuchs, eine gute Erziehung.Sic hatte Viel gelesen; als sie mit mir schwangerging, laS sie fast ausschließlich den Plutarch, undhat sich vielleicht an einem von Dessen großenMännern versehen, wahrscheinlich an einem vonden Gracchcn. Daher meine mystische Sehnsucht,das agrarische Gesetz in moderner Form zu ver-wirklichen. Mein Freiheits- und GlcichhcitSsinnist vielleicht solcher mütterlicher Vvrlcktüre beizu-messen. Hätte meine Mutter damals das Lebendes Cartouche gelesen, so wäre ich vielleicht eingroßer Bankier geworden. Wie oft als Knabeversäumte ich die Schule, um ans den schönenWiesen von SchnabelewopS einsam darüber nach-zudenken, wie man die ganze Menschheit beglückenkönnte. Man hat mich dcsshnlb oft einen Müßig-gänger gescholten und als Solchen bestraft; undfür meine Wcltbcglückungsgcdanken musste ich schondamals viel Leid und Noth erdulden. Die Gegendum SchnabelewopS ist übrigens sehr schön, es fließtdort ein Flüsschen, worin man des Sommers sehrangenehm badet, auch gicbt es allerliebste Vogel-nester in den Gehölzen des Ufers. Das alte Gnc-sen, die ehemalige Hauptstadt von Polen, ist nurdrei Meilen davon entfernt. Dort im Dom ist der