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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Ja" fuhr der Spanier fort ichliebe eure Küche weit mehr als euren Glauben;es fehlt ihm die rechte Sauce. Euch selber habeich nie ordentlich verdauen können. Selbst ineuren besten Zeiten, selbst unter der Regierungmeines Ahnherrn David's, welcher König war überInda nnd Israel, hätte ich eS nicht unter euchaushalten können, und ich wäre gewiss eines frü-hen Morgens ans der Burg Zion entsprungenund nach Phönicicn emigriert oder nach Baby-lon, wo die Lebenslust schäumte im Tempel derGötter . .

Du lästerst, Isaak, den einzigen Gott,"» murmelte finster der Rabbidu bist weitschlimmer als ein Christ, du bist ein Heide, einGötzendiener . . ."

Ja, ich bin ein Heide, nnd eben so zuwiderwie die dürren, freudlosen Hebräer sind mir dietrüben, gualsüchtigcu Nazarener. Unsere liebe Frauvon Sidvn, die heilige Astartc, mag es mir ver-zeihen, dass ich vor der schmcrzcnrcichcu Mutterdes Gekreuzigten niederknie und bete . . . Nurmein Knie und meine Zunge huldigt dein Tode,mein Herz blieb treu dem Leben! . .

Aber schau nicht so sauer," fuhr derSpanier fort in seiner Rede, als er sah, wie