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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
74
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sie durch Äußerungen des Unmnths einen Freundihres Mannes betrübt habe.

Ach, Scnnora," antwortete Don Isaakwer mit täppischer Hand nach einer Rosegriff, darf sich nicht beklagen, dass ihn die Dornenverletzten! Wenn der Abendstcrn sich im blauenStrome goldfunkelnd abspiegelt . .

Ich bitte dich um Gottcswillcn," unter-brach ihn der Rabbihör auf! . . . Wennwir so lange warten sollen, bis der Abendstcrnsich im blauen Strome goldfnnkclnd abspiegelt, soverhungert meine Frau; sie hat seit gestern Nichtsgegessen und seitdem viel Ungemach und Mühsalerlitten."

Nun, so will ich euch nach der besten Gar-küche Jsracl's führen" rief Don Isaaknach dem Hause meiner Freundin Schnapper-Elle, daS hier in der Nähe. Schon rieche ich ihrenholden Duft, nämlich der Garküche. O wüsstcstdu, Abraham, wie dieser Duft mich anspricht! Erist eS, der mich, seit ich in dieser Stadt verweile,so oft hinlockt nach den Zelten Jakob's. Der Ver-kehr mit dein Volke Gottes ist sonst nicht meineLiebhaberei, und wahrlich nicht nm hier zu beten,sondern um zu essen, besuche ich die Zndcngasse..

Du hast uns nie geliebt, Don Isaak . . ."