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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
73
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anzustellen, ob auf dem Grunde des Tago wirklichGoldkörncr zu finden, und ob ihn mit Recht dieRömer den goldncu Fluss genannt haben. Ich sagedir, ich erkälte mich noch heute durch die bloßeErinnerung an jene Wasserpartie."

Bei diesen Worten gebürdete sich der Spa-nier, als wollte er anhängende Wasscrtropfen oonsich abschütteln. Das Antlitz des Rabbi aber wargänzlich aufgeheitert. Er drückte seinem Freundewiederholentlich die Hand, und jedesmal sagte er:Ich freue mich!"

Und ich freue mich ebenfalls," sprach derAndere-wir haben uns seit sieben Jahrennicht gesehen; bei unserem Abschied war ich nochein ganz junger Gelbschnabel, und du, du warstschon so gesetzt und ernsthast. . . Was ward aberaus der schönen Donna, die dir damals so oicleSeufzer kostete, wohlgereimte Seufzer, die du mitLautcnklang begleitet hast . . ."

Still, still! die Donna hört uns, sie istmein Weib, und du selbst hast ihr heute eineProbe deines Geschmackes und Dichtertalentcsdargebracht."

Nicht ohne Nachwirkung der früheren Ver-legenheit begrüßte der Spanier die schöne Frau,welche mit anmuthigcr Güte jetzt bedauerte, dass