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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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lieblicher Duft schon mundwässcrnd hcrvorstieg einsden schwarzen, mit Kreide bezeichneten Töpfen,die eben von den lachenden Mägden aus demgroßen Gemeinde-Ofen geholt worden.

In diesem Gcwirre war besonders bemerkbardie Gestalt eines spanischen Ritters, auf dessenjugendlichen Gesichtszügen jene reizende Blässe lag,welche die Frauen gewöhnlich einer unglücklichenLiebe, die Männer hingegen einer glücklichen zu-schreiben. Sein Gang, obschon gleichgültig hin-schlendernd, hatte dennoch eine etwas gesuchte Zier-lichkeit; die Federn seines Barettes bewegten sichmehr durch das vornehme Wiegen des Hauptesals durch das Wehen des Windes; mehr als ebennothwcndig klirrten seine goldenen Sporen unddas Wchrgchänge seines Schwertes, welches er imArme zu tragen schien, und dessen Griff kostbarhcrvorblitztc aus dem weißen Rcitermantcl, derseine schlanken Glieder scheinbar nachlässig umhüllteund dennoch den sorgfältigsten Faltenwurf verrietst.Hin und wieder, thcils mit Neugier, thcils mitKennermienen, nahte er sich den vorüberwandcln-den Frauenzimmern, sah ihnen seelenruhig fest insAntlitz, verweilte bei solchem Anschauen, wenn dieGesichter der Mühe lohnten, sagte auch manchemliebenswürdigen Kinde einige rasche Schmeichcl-