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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
64
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Und daran, liebe Flörsheim" setzte dieFläsch hinzu mit einer schonenden Freundlichkeit,die keineswegs acht wardaran waren Sicauch ein bischen Schuld, weil Sie mir nicht IhreLeute zur Hilfeleistung beim Backen geschickt haben."

Ach, Verzeihung" erwicdcrte die Andremeine Leute waren zu sehr beschäftigt, dieMesswaaren müssen verpackt werden, wir habenjetzt so Viel zu thun, mein Mann . .

Ich weiß," fiel ihr die Fläsch mit schnei-dend hastigem Tone in die Redeich weiß,ihr habt Viel zu thun, viel' Pfänder und guteGeschäfte, und Halsketten . . ."

Eben wollte ein giftiges Wort den Lippender Sprecherin entgleiten, und die Flörsheim wardschon roth wie ein Krebs, als plötzlich HündchenReiß laut aufkreischte:Um Gottes Willen, diefremde Frau liegt und stirbt. . . Wasser! Wasser!"

Die schöne Sara lag in Ohnmacht, blasswie der Tod, und um sie herum drängte sich einSchwärm von Weibern, geschäftig und jammernd.Die Eine hielt ihr den Kops, eine Zweite hielt ihrden Arm; einige alte Frauen bespritzten sie mit denWassergläschen, die hinter ihren Bctpultcn hängenzum Bchufc des Händewaschens, im Fall sie zu-fällig ihren eignen Leib berührten; Andre hielten