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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Hcind drücken! Und hassen sich doch wie Medianund Moab! Wie sie sich so liebevoll anlächeln!Fresst euch nur nicht vor lauter Zärtlichkeit! Ichwill mir das Gespräch anhören."

Und nun, gleich einem lauernden Thiere,^ schlich Hündchen Reiß hinzu und hörte, dass diebeiden Frauen theilnehmend einander klagten, wiesehr sie sich verflossene Woche abgearbeitet, um inihren Häusern aufzuräumen und das Küchcnge-schirr zu scheuern, was vor dem Paschafeste ge-schehen muss, damit kein einziges Brosämchen dergesäuerten Bröte daran kleben bleibe. Auch vonder Mühseligkeit beim Backen der ungesäuertenBröte sprachen die beiden Frauen. Die Fläschhatte noch besondere Beklagnisse; im Backhanscder Gemeinde inusste sie viel Ärger erleiden, nachder Entscheidung des Loses konnte sie dort erst inden letzten Tagen, am Vorabend des Festes, underst spät Nachmittags zum Backen gelangen, diealte Hanne hatte den Teig schlecht geknetet, dieMägde rollten mit ihren Wcrgclhölzcrn den Teig^ viel zu dünn, die Hälfte der Bröte verbrannte imOfen, und außerdem regnete es so stark, dass esdurch das brcttcrne Dach des Backhauses bestän-dig tröpfelte, und sie musstcn sich dort, nass undmüde, bis tief in die Nacht abarbeiten.