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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Zwci Fechtmeister, in bunten Bändern cinhcrflat-tcrnd, ihre Rappierc schwingend, begegneten sichhier wie zufällig und stießen mit Schcinzorn aufeinander; nach langem Gefechte erklärten sie sichwechselseitig für unüberwindlich, und sammelteneinige Pfennige. Mit Trommler und Pfeifer mar-schierte jetzt vorbei die neu errichtete Schützcngildc.Hieraus folgte, angeführt von dem Stöckcr, dereine rothe Fahne trug, ein Rudel fahrender Fräu-lein, die aus dem Frauenhause „Zum Esel" vonWürzburg herkamen und nach dem Rosenthale hin-zogen, wo die hochlöbliche Obrigkeit ihnen für dieMesszeit ihr Quartier angewiesen. „Mach dieAugen zu, schöne Sara!" — sagte der Rabbi. Dennjene phantastisch und allzu knapp bekleideten Weibs-bilder, worunter einige sehr hübsche, gebürdetensich ans die unzüchtigste Weise, entblößten ihrenWeißen, frechen Busen, neckten die Vorübergehendenmit schamlosen Worten, schwangen ihre langenWanderstöcke, und indem sie auf letzteren wie aufSteckenpferden die Sankt-Katharincnpsortc hinab-ritten, sangen sie mit gellender Stimme dasHcpcnlied:

„Wo ist der Bock, das Höllcnthicr?

Wo ist der Bock? Und fehlt der Bock,