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ihre scidncn Kleider von gcthciltcr Farbe, wo dierechte Seite grün, die linke Seite roth, oder dieeine regcnbogenartig gestreift, die andre buntscheckiggewürfelt war, so dass die närrischen Burschenaussahen, als wären sie in der Mitte gespalten.Von der Menschcnströmung fortgezogcn, gelangteder Rabbi mit seinem Weibe nach dem Römer.Dieses ist der große, mit hohen Giebelhäusernumgebene Marktplatz der Stadt, seinen Namenführend von einem ungeheuren Hause, das „ZumRömer" hieß und vom Magistrate angekauft undzu einem Nathhanse geweiht wurde. In diesemGebäude wählte man Deutschlands Kaiser, und vordemselben wurden oft edle Ritterspiele gehalten.Der König Maximilian, der Dergleichen leiden-schaftlich liebte, war damals in Frankfurt anwesend,und Tags zuvor hatte man ihm zu Ehren vordem Römer ein großes Stechen veranstaltet. Anden hölzernen Schranken, die jetzt von den Zimmer-leutcn abgebrochen wurden, standen noch vieleMüßiggänger und erzählten sich, wie gestern derHerzog von Braunschweig und der Markgraf vonBrandenburg unter Pauken- und Trompctenschallgegen einander gerannt, wie Herr Walter der Lumpden Bärcnrittcr so gewaltig aus dem Sattel ge-stoßen, dass die Lanzcnsplittcr in die Luft flogen,
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