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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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sogar bei Tische keine Ruhe lassen, wie er, Gottsei Dank! versäuft, wie die Kinder Israel vor-sichtig durch daS rothc Meer gehen, wie sie offnenMüntes mit ihren Schafen, Kühen und Ochsenvor dem Berge Sinai stehen, dann auch wie derfromme König David die Harfe spielt, und end-lich wie Jerusalem mit den Thürmcn und Zinnenseines Tempels bestrahlt wird vom Glänze derSonne!

Der zweite Becher war schon eingeschenkt, dieGesichter und Stimmen wurden immer Heller, undder Rabbi, indem er eins der ungesäuerten Öfterbrötc ergriff und heiter grüßend empor hielt, laser folgende Worte aus der Agadc:Siehe! Dasist die Kost, die unsere Väter in Ägypten genossen!Jeglicher, den eS hungert, er komme und genieße!Jeglicher, der da traurig, er komme und thcileunsere Paschafrcude! Gegenwärtigen JahrcS feiernwir hier das Fest, aber zum kommenden Jahre imLande Jsrael's! Gegenwärtigen Jahres feiern wires noch als Knechte, aber zum kommenden Jahreals Söhne der Freiheit!"

Da öffnete sich die Saalthüre, und hereintraten zwei große blasse Männer, in sehr weiteMäntel gehüllt, und der Eine sprach:Friede seimit euch, wir sind reisende Glaubensgenossen und