sic verwünscht und todt zn seinen Füßen liegensehen möchte, mit den Juwelen in den Ohren, mitden Dukaten im Sarg, so liebt er sie doch mehrals alle Dukaten und Juwelen. Aus dem öffent-lichen Leben, aus der christlichen Socictät zurück-gedrängt in die enge Umfriedung häuslichen Glü-ckes, blieben ja dem armen Inden nur die Familicn-gefühle, und diese treten bei ihm hervor mit derrührendsten Innigkeit. Den Türkis, den Ring, denihm einst seine Gattin, seine Lea, geschenkt, erhätte ihn nicht „für einen Wald von Affen" hin-gegeben. Wenn in der Gcrichtssccnc Bassanio fol-gende Worte zum Antonio spricht:
Ich Hab' ein Weib zur Ehe, und sie istSo lieb mir als mein Leben selbst, doch giltSic höher als dein Leben nicht bei mir.Ich gäbe Alles hin, ja opfert' Alles,
Das Leben selbst, mein Weib und alle Welt,Dem Teufel da, um dich nur zu besrein —
wenn Graziano ebenfalls hinzusetzt:
Ich Hab' ein Weib, die ich, ans Ehre! liebe;Doch wünscht' ich sie im Himmel, könnt' sic
Mächte
Dort flchn, den hünd'schcn Juden zu erweichen —