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Ach, Das ist der Fluch schwacher Menschen,dass sie jedesmal, wenn ihnen eine große Unbillwiderfährt, zunächst an dem Besten und Liebsten,was sie besitzen, ihren Unmnth auslassen. Und derarme Hamlet zerstörte zunächst seine Vernunft, dasherrliche Kleinod, stürzte sich durch verstellte Gei-stesverwirrung in den entsetzlichen Abgrund derwirklichen Tollheit, und quälte sein armes Mädchenmit höhnischen Stachelredcn . . . Das arme Ding!Das fehlte noch, dass der Geliebte ihren Vaterfür eine Ratte hielt und ihn todstach . . . Damusstc sie ebenfalls von Sinnen kommen! Aberihr Wahnsinn ist nicht so schwarz und brütenddüster wie der Hamlct'sche, sondern er gaukeltgleichsam besänftigend mit süßen Liedern um ihrkrankes Haupt. . . . Ihre sanfte Stimme schmilztganz in Gesang, und Blumen und wieder Blumenwinden sich durch all ihr Denken. Sie singt undflechtet Kränze und schmückt damit ihre Stirn, undlächelt mit ihrem strahlenden Lächeln, armes Kind!...
Es neigt ein Weidenbaum sich übern Bach,Und zeigt im klaren Strom sein grünes Laub,Mit welchem sie phantastisch Kränze wandVon Hahnfnß, Nesseln, Maßlieb, Kuckucksblumen.Dort, als sie aufklomm, um ihr Laubgewindc