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In andern Ländern, wo der Adel weniger an denBoden, sondern mehr an die Person des Fürstengefesselt ist, oder gar sich ganz den partikulärenInteressen seines Standes hingicbt, ist Dieses nichtder Fall. Dann finden wir bei dem englischen,wie einst bei dem römischen Adel, das Strebennach Anktoritas als das Höchste, Ruhmwürdigstcund mittelbar auch Einträglichste; ich sage das mit-telbar Einträglichste, da, wie einst in Rom, so jetztauch in England die Verwaltung der höchsten Staats-ämtcr nur durch missbrauchtcn EinflusS und her-kömmliche Erpressungen, also mittelbar, bezahlt wird.Jene Ämter sind Zweck der Jugenderziehung in denhohen Familien bei den Engländern, ganz wie einstbei den Römern; und, wie bei Diesen, so auch beiJenen gilt Kriegskunst und Bcredtsamkcit als diebesten Hilfsmittel künftiger Anktoritas. Wie beiden Römern, so auch bei den Engländern, ist dieTradition des Regicrcns und des Administrierensdas Erbtheil der edlen Geschlechter; und dadurchwerden die englischen Tones vielleicht eben so langeunentbehrlich sein, ja sich eben so lange in Machterhalten, wie die scnatorischen Familien des altenNom's.
Nichts aber ist dem heutigen Zustand in Eng-land so ähnlich wie jene Stimmenbcwcrbung, die
Hein e's Werke. Bd. III. 14.