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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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203
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das erste Weib, die berühmte Eva, ein Musterehelicher Treue. Ohne den lcisestcu Ehcbruchsgc-dankcu wandelte sie an der Seite ihres Gemahls,des berühmten Adam's, der damals der einzigeMann in der Welt war, und ein Schurzfell vonFeigenblättern trug. Nur mit der Schlange kon-versicrte sie gern, aber bloß wegen der schönenfranzösischen Sprache, die sie sich dadurch aneignete,wie sie denn überhaupt nach Bildung strebte. O,ihr Evastöchter, ein schönes Beispiel hat euch eureStamm-Mutter hinterlassen! . . .

Frau Venus, die unsterbliche Göttin allerWonne, verschaffte dem Prinzen Paris die Gunstder schönen Helena; er verletzte die heilige Sittedes Gastrechts, und entfloh mit seiner holden Beutenach Troja, der sichern Burg . . . was wir Alleebenfalls unter solchen Umständen gethau hätten.Wir Alle, und darunter verstehe ich ganz besondersuns Deutsche, die wir gelehrter sind als andereVölker, und uns von Jugend auf mit den Ge-sängen des Homer's beschäftigen. Die schöne He-lena ist unser frühester Liebling, und schon imKnabenalter, wenn wir auf den Schulbänken sitzenund der Magister uns die schönen griechischen Verseexpliciert, wo die trojanischen Greise beim Anblickder Helena in Entzückung gerathcn . . . dann pochen