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und durch ganz entgegengesetzte Mittel erschüttertenund entzückten sie die Herzen der Zuschauer.
Weniger als man erwarten durfte, haben dieMusen der Musik und der Malerei zur Verherr-lichung Shakspeare's beigetragen. Waren sie nei-disch auf ihre Schwester Melpomene und Thalia,die durch den großen Britten ihre unsterblichstenKränze ersicgt? Außer „Romeo und Julia" und„Othello", hat kein Shakspcare'sches Stück irgendeinen bedeutenden Komponisten zu großen Schöp-fungen begeistert. Der Werth jener tönenden Blu-men, die dem jauchzenden Nachtigallherzen Zinga-relli's entsprossen, brauche ich eben so wenig zuloben wie jene süßesten Klänge, womit der Schwanvon Pesaro die verblutende Zärtlichkeit Desdcmo-na's und die schwarzen Flammen ihres Geliebtenbesungen hat! Die Malerei, wie überhaupt diezeichnenden Künste, haben den Ruhm unseres Dich-ters noch kärglicher unterstützt. Die sogenannteShakspcare-Galerie in Pall-Mall zeugt zwar vondem guten Willen, aber zugleich von der kühlenOhnmacht der brittischen Maler. Es sind nüch-terne Darstellungen, ganz im Geiste der ältcruFranzosen, ohne den Geschmack, der sich bei Diesennie ganz verleugnet. Es giebt Etwas, worin dieEngländer eben so lächerliche Pfuscher sind wie in