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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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teren fehlt allzu sehr der philosophische Boden; sieschweifen allzu oberflächlich in einen? frivolen Di-lettantismus umher, und einige hässliche Hinter-gedanken treten allzu sichtbar hervor, als dass ichdarüber ein unbedingtes Lob aussprechen dürfte.Des Herrn A. W. Schlcgel's Begeisterung ist immerein künstliches, ein absichtliches Hineinlügen in einenRausch ohne Trunkenheit, und bei ihin, wie bei derübrigen romantischen Schelle, sollte die ApotheoseShakspeare's indirekt zur Herabwürdigung Schil-ler's dienen. Die Schlegcl'schc Übersetzung ist ge-wiss bis jetzt die gelungenste, und entspricht denAnforderungen, die man an eine metrische Über-tragung machen kann. Die weibliche Natur seinesTalents kommt hier dein Übersetzer gar vortreff-lich zu Statte??, und in seiner charakterlosen Kunst-fertigkeit kann er sich dein fremden Geiste ganzliebevoll und treu anschmiegen.

Indessen, ich gestehe es, trotz dieser Tugendenmöchte ich zuweilen der alten Eschenburg'schen Über-setzung, die ganz in Prosa abgcfasst ist, vor derSchlcgcl'schcn den Vorzug ertheilcn, und zwar ausfolgenden Gründen:

Die Sprache des Shakspeare ist nicht Dem-selben cigenthümlich, sondern sie ist ihm von seinenVorgängern und Zeitgenossen überliefert; sie ist