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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
Entstehung
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und freudeblitzen, bis der Morgen kommt unddas rothe Flaminengestirn sie wieder zu sich her-aufsaugt ... Ach, suche nicht am Tage die Spurjener Sterne, Edelsteine und Sonnentropfen! Stattihrer siehst du ein armes missfarbiges Würmchen,das am Wege kläglich dahinkriccht, dessen Anblickdich anwidert, und das dein Fuß dennoch nichtzertreten will, aus sonderbarem Mitleid!

Was war das Privatleben von Shakspeare?Trotz aller Forschungen hat mau fast gar Nichtsdavon ermitteln können, und Das ist ein Glück.Nur allerlei unbewiesene läppische Sagen habensich über die Jugend und das Leben des Dichtersfortgepflanzt. Da soll er bei seinem Vater, wel-cher Metzger gewesen, selber die Ochsen abgeschlach-tet haben . . . Diese letztern waren vielleicht dieAhnen jeuer englischen Kommentatoren, die wahr-scheinlich aus Nachgroll ihm überall Unwissenheitund Kunstfehler nachwiesen. Dann soll er Woll-händlcr geworden sein und schlechte Geschäfte ge-macht haben... Armer Schelm! er meinte, wenner Wollhändler würde, könne er endlich in derWolle sitzen. Ich glaube Nichts von der ganzenGeschichte; viel Geschrei und wenig Wolle. Ge-neigter bin ich zu glauben, dass unser Dichterwirklich Wilddieb geworden, und wegen eines Hirsch-