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Veranlassung gaben. Wir forschen gern nach No-tizen über die wirklichen Lebensbeziehungen desDichters. Diese Neugier ist um so thörichtcr, da,wie aus Obcngcsagtcm schon hervorgeht, die Größeder äußeren Ereignisse in keinem Verhältnisse stehtzu der Größe der Schöpfungen, die dadurch her-vorgerufen wurden. Jene Ereignisse können sehrklein und scheinlos sein, und sind es gewöhnlich,wie das äußere Leben der Dichter überhaupt ge-wöhnlich sehr klein und scheinlos ist. Ich sageschcinlos und klein, denn ich will mich keiner be-trübsamercn Worte bedienen. Die Dichter präsen-tieren sich der Welt im Glänze ihrer Werke, undbesonders wenn man sie aus der Ferne sieht, wirdman von den Strahlen geblendet. O lasst unsnie in der Nähe ihren Wandel beobachten! Siefind wie jene holden Lichter, die am Sommcrabcndaus Rasen und Lauben so prächtig hcrvorglänzen,dass man glauben sollte, sie seien die Sterne derErde . . . dass man glauben sollte, sie seien Dia-manten und Smaragde, kostbares Geschmeide, wel-ches die Königskindcr, die sin Garten spielten, anden Büschen aufgehängt und dort vergaßen . . .dass man glauben sollte, sie seien glühende Son-nentropfen, welche sich im hohen Grase verlorenhaben, und jetzt in der kühlen Nacht sich erquicken