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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
Entstehung
Seite
55
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unzähligen dünnen Härchen festbinden, wie sie mitgroßen Anstalten ihm ein eigenes großes Hauserrichten, wie sie über die Menge Lebensmittelklagen, die sie ihm täglich verabreichen müssen, wiesie ihn im Staatsrath anschwärzen und beständigjammern, dass er dem Lande zu Viel koste, wie sieihn gern umbringen möchten, ihn aber noch imTode fürchten, da sein Leichnam eine Pest hervor-bringen könne, wie sie sich endlich zur glorreichstenGroßmnth entschließen, und ihm seinen Titel lassenund nur seine Augen ausstechen wollen u. s. w.Wahrlich, überall ist Lilliput, wo ein großer Menschunter kleine Menschen gcräth, die unermüdlich undauf die kleinlichste Weise ihn abquälen, und diewieder durch ihn genug Qual und Roth ausstehen;aber hätte der Dcchant Swift in unserer Zeit seinBuch geschrieben, so würde man in dessen scharf-geschliffenem Spiegel nur die Gefangenschaftsgc-schichte des Kaisers erblicken, und bis auf die Farbedes Rocks und des Gesichts die Zwerge erkennen,die ihn gequält haben.

Nur der Schluss des Märchens von St. He-lena ist anders, der Kaiser stirbt an einem Magen-krebs, und Walter Scott versichert uns, Das seidie alleinige Ursache seines Todes. Darin will ichihm auch nicht widersprechen. Die Sache ist nicht