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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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nachträglich bemerken, dass ein solches Strebenmehr aus der Nobility und Gentry, der vornehmenWelt, als aus dem Bnrgcrstande hervorgeht. ImGcgcnthcil, der gcwerbtreibcndc Theil der Nation,besonders die Kauflcute in den Fabrikstädtcn undfast alle Schotten, tragen das äußere Gepräge desPietismus, ja ich möchte sagen Puritanismus, sodass dieser gottselige Theil des Volkes mit denweltlich gesinnten Vornehmen auf dieselbe Weisekontrastiert wie die Kavaliere und Stutzköpfe, dieWalter Scott in seinen Romanen so wahrhaftschildert.

Man erzeigt dem schottischen Barden zu vielEhre, wenn man glaubt, sein Genius habe dieäußere Erscheinung und innere Denkweise dieserbeiden Parteien der Geschichte nachgeschliffen, undes sei ein Zeichen seiner Dichtergröße, dass er,vorurthcilsfrci wie ein richtender Gott, beiden ihrRecht anthut und beide mit gleicher Liebe behan-delt. Wirft man nur einen Blick in die Bctstubcnvon Liverpool und Manchester, und dann in diefashionablcn Salons von West-London, so siehtman deutlich, dass Walter Scott bloß seine eigeneZeit abgeschrieben und ganz heutige Gestalten inalte Trachten gekleidet hat. Bedenkt man gar, dasser von der einen Seite selbst als Schotte durch