Dagegen welche Literatur bietet uns jetzt diefranzösische Presse, jene ächte Repräsentantin desGeistes und Willens der Franzosen! Wie ihr großerKaiser die Muße seiner Gefangenschaft dazu an-wandte, sein Leben zu diktieren, uns die geheimstenRathschlüssc seiner göttlichen Seele zu offenbaren,und den Felsen von St. Helena in einen Lehrstuhlder Geschichte zu verwandeln, von dessen Höhe dieZeitgenossen gerichtet und die spätesten Enkel be-lehrt werden: so haben auch die Franzosen selbstangefangen, die Tage ihres Mißgeschicks, die Zeitihrer politischen Unthätigkcit so rühmlich als mög-lich zu benutzen; auch sie schreiben die Geschichteihrer Thaten; jene Hände, die so lange das Schwertgeführt, werden wieder ein Schrecken ihrer Feinde,indem sie zur Feder greifen, die ganze Nation istgleichsam beschäftigt mit der Herausgabc ihrerMemoiren, und folgt sie meinem Rathc, so veran-staltet sie noch eine ganz besondere Ausgabe aäusnm OsstMini, mit hübsch kolorierten Abbildun-gen von der Einnahme der Bastille, dem Tuilcricu-sturm u. dgl. m.
Habe ich aber oben angedeutet, wie heut zuTage die Engländer leicht und frivol zu werdensuchen, und in jene Affenhaut hineinkriechen, diejetzt die Franzosen von sich abstreifen, so muß ich