Erziehung und Nationalgeist eine puritanische Denk-weise eingesogen hat, auf der andern Seite alsTory, der sich gar ein Sprössling der Stuartsdünkt, von ganzer Seele recht königlich und adcl-thümlich gesinnt sein muss, und daher seine Ge-fühle und Gedanken beide Richtungen mit gleicherLiebe umfassen und zugleich durch deren Gegensatzneutralisiert werden: so erklärt sich sehr leicht seineUnparteilichkeit bei der Schilderung der Aristokra-ten und Demokraten aus Cromwell'S Zeit, eineUnparteilichkeit, die uns zu dem Jrrthume verleitete,als dürften wir in seiner Geschichte Nnpoleon'seine eben so treue knir p>In^-Schilderung der fran-zösischen Ncvolntionshcldcn von ihm erwarten^).
Wer England aufmerksam betrachtet, findetjetzt täglich Gelegenheit, jene beiden Tendenzen, diefrivole und puritanische, in ihrer widerwärtigstenBlüthe und, wie sich von selbst versteht, ihrenZweikampf zu beobachten. Eine solche Gelegenheitgab ganz besonders der famösc Proccss des HerrnWakeficld, eines lustigen Kavaliers, der gleichsamaus dem Stegreif die Tochter des reichen Herrn
ch Heine's prophetische Vorkritik über das angekündigte„Leben Napoleon Bonaparte's von Walter Scott" findet sichin den „Reisebildern"; Sämmtl. Werke, Bd. I, S. 170 ff.
Anmerkung des Herausgebers.