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Gar wunderlich sind doch die Menschen! ImVaterlnnde brummen wir, jede Dummheit, jedeVerkehrtheit dort verdrießt uns, wie Knaben möch-ten wir täglich davonlaufen in die weite Welt;sind wir endlich wirklich in die weite Welt gekom-men, so ist uns diese wieder zu weit, und heimlichsehnen wir uns oft wieder nach den engen Dumm-heiten und Verkehrtheiten der Heimat, und wirmöchten wieder dort in der alten wohlbekanntenStube sitzen, und uns, wenn es anginge, ein Haushinter dem Ofen bauen, und warm drin hocken,und den allgemeinen Anzeiger der Deutschen lesen.So ging es auch mir auf der Reise nach England.Kaum verlor ich den Anblick der deutschen Küste,so erwachte in mir eine kuriose Nachliebe für jeneteutonischen Schlafmützen- und Pcrückenwaldcr, dieich eben noch mit Unmuth verlassen, und als ichdas Vaterland aus den Augen verloren hatte, fandich es im Herzen wieder.
Daher mochte wohl meine Stimme etwas weichklingen, als ich dem gelben Mann antwortete: „Lie-ber Herr, scheltet mir nicht die Deutschen! Wennsie auch Träumer sind, so haben doch Manche unterihnen so schöne Träume geträumt, dass ich sie kaumvertauschen möchte gegen die wachende Wirklichkeitunserer Nachbarn. Da wir Alle schlafen und trän-