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men waren. Dieß ist schon bei einer andern Gelegenheitgesagt; aber hier wird es gern wiederholt, um zu beweisen, daßEr die Predigt über das göttliche Wort auch für den Haupt-theil des öffentlichen Gottesdienstes nach den Grundsätzen derprotestantischen Kirche hielt und sie in ihren Ehren und Wür-den zu schätzen, aber freilich zu unterscheiden wußte. Erwar weit davon entfernt, die Liturgie allein für die Haupt-sache zu halten und sie zu überschätzen, und in einer ansehn-lichen Gemeinde, wo die Einführung Schwierigkeiten fand,ließ Er einen fremden Prediger, der die Gabe der Wohlre-denheit besaß, in dieser Kirche über die Liturgie und derenEinführung predigen. Er gewann die Herzen, und die Pre-digt brachte zu Stande, was die Liturgie an sich nicht ver-mochte. Seit dieser Zeit war Er der Meinung, daß diegute Sache, die Ihm am Herzen lag, allein von den Pre-digern abhänge, und wo sie mißlang, maß Er ihnen vorzüg-lich die Schuld bei.
Aber sie gelang immer mehr und faßte in der Nachfolgeder Gemeinden im Lande immer festeren Fuß. Als Anhangzur Hauptliturgie, die Er übereinstimmend als leitende Normwollte, bewilligte Er gern Alles, was kirchlich provinzialwar, und, aus alter Zeit stammend, sich vertrauungsvolleAutorität erwerben sollte. Die Mannigfaltigkeit in diesenStücken war sehr groß, so daß es fast in jeder Provinzanders war; aber es wohnte darin Ein Geist, als um wel-chen es Ihm vorzüglich zu thun war, denn Mannigfaltigkeitin der Einheit war die Seele Seines Denkens und SeinerRegierung. Die Frische, Tiefe und Vielseitigkeit dieser An-sicht spricht sich nach der Restauration des Staates in Allem,vorzüglich auch in diesem kirchlichen Werke, aus. Zn dem