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ihnen schwankte, war aber mehr dafür, als dagegen; diebeiden Anderen aber drückten sich sehr entschieden aus undwaren unbedingt für das Niederknien an dieser Stelle. Esblieb also dabei; ich war überstimmt. *)
Verschiedenheit der Ansichten trat oft ein, und ich äu-ßerte sie unbefangen, da dem Könige es nur um Wahrheitzu thun war, und wo ich dieselbe mit Bibelstcllcn belegenkonnte, strich Er durch und änderte dem gemäß. Aber inAllem, was Doctor Luther gesagt und angeordnet hatte,war und blieb Er unbeweglich und berief.sich immer aufdessen Autorität. Daß er solche nicht gewollt, vielmehr sieabgelehnt habe, führte ich an, und sagte seine eigenen kräf-tigen Worte her. Er war aber der Meinung, solches habeer aus Bescheidenheit gethan, und in ihr sei der große Mannnur noch größer. Die Behauptung: wir wären in manchenStücken in unserem Zeitalter weiter, als in dem scinigcn,gab Er in einzelnen Fällen der Erfahrung zu, aber imGanzen und Wesentlichen nicht. „Gott und der Erlöser,"sagte Er, „ist Dasselbe geblieben, und der Nämliche im lötenJahrhundert, wie im löten. Die Wahrheit ist eine ewigeund ändert sich nicht. Die Menschen bleiben sich im Gan-zen genommen gleich, und das Bedürfniß des Herzens istauch jetzt noch dasselbe, wie es in alten Zeiten war." „Aberdie Darstellungsgabe und ihre Form ändert sich und erhältdie Färbung ihrer Zeit," siel ich ein. „Weiß wohl; aber ichzweifele, daß die evangelische Kirche dabei gewonnen hat undgewinnt. Das Altkirchliche ist hier das Rechte und Au-
ch Die Geistlichen, die noch befragt wurden, sind längst gestorben.