Druckschrift 
3,1 (1846)
Entstehung
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das Nachfolgende zum Vorigen nicht mehr paßte. Er bliebdann aber ruhig und wußte geschickt und gewandt die ent-standene Jdeenlücke wieder auszufüllen. Wenn aber Bemer-kungen gemacht wurden, die eine veränderte Stellung wünsch-ten, und der König bewies, daß Luther gerade so es gefaßthatte, wies Er sie, oft sarkastisch, zurück, und setzte dannhinzu:Wollen es doch nicht besser wissen, als der großeMann?" Zuweilen war es jedoch der Fall, daß ich, ande-rer Meinung, den König nicht überzeugen konnte, und Erwollte, daß es so bleiben sollte, wie Er es angeordnet hatte.Solches geschah namentlich mit dem Formulare bei dem hei-ligen Abendmahl. Bei demselben heißt es unmittelbar nachdem Gebete:Herr! der Du mit Deinem Tode der Weltdas Leben gabst, erlöse uns von allen unseren Sünden undvon allem Uebel; verleihe uns die Kraft des Willens, DeinenGeboten immer treu zu bleiben, und gieb nicht zu, daß wiruns jemals von Dir trennen, der Du mit dem Vater unddem heiligen Geiste regierst in Ewigkeit, Amen. Chor: Amen."

Kniet nieder und vernehmet die Einsetzungsworte:Der Herr Jesus in der Nacht, da er verrathen ward, nahmer das Brod, brach es, gab es seinen Jüngern und sprach:Nehmet hin und esset: Das ist mein Leib. Dcsselbigengleichen" u. s. f. Während der zum Altar gewendete Geist-liche die Consecration verrichtet, hören die Communicantendie Einsetzungsworte kniend an. Allerdings war ich derMeinung, daß die das heilige Abendmahl Feiernden nieder-knien möchten, etwa beim Schlußgebet, um damit den Ernstund die Wahrheit der dargebrachten Gelübde auszudrücken.Nur wollte mir das Niederknien bei dieser Stelle nicht ge-fallen. Hier verrichtet, sei es offenbar nicht protestantisch-evangelisch, sondern römisch-katholisch. Bei den Worten