Druckschrift 
3,1 (1846)
Entstehung
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kräftiger und seliger vom Sichtbaren zum Unsichtbaren, vomSinnlichen zum Geistigen, vom.Zeitlichen zum Ewigen erhebe.Dann werden es köstliche, selige Augenblicke und Stundensein, die wir hier in ernsten Betrachtungen miteinander ver-leben; angeregt und erquickt in unserem Inneren, werdenwir dann oft ausrufen: Gewißlich ist der Herr an die-sem Orte! Wie heilig ist diese Stätte! Hier istnichts Anderes denn Gottes Haus; hier ist diePforte des Himmels!"

So heilige uns Alle der Gott des Friedensdurch und durch, und bewahre unsere Herzenund Sinne in Christo Jesu zum ewigen Leben."

Diese Predigt schickte ich vermittelst einer kurzen Vor-stellung an den König, der damals in Wien zum Congreßwar. Ich glaubte, meine Sache recht gut gemacht zu ha-ben; aber ich hatte mich, wie es gewöhnlich zu geschehenpflegt, wenn man das Beste erwartet, sehr geirrt; ich erhielteine sehr ungnädige, unzufriedene Cabinetsordrc. In dersel-ben hieß es:Ich habe zwar Ihre bei Gelegenheit der aufdem Altar der Hof- und Garnisonkirche zu Potsdam aufge-stellten Altarleuchter und des Crucisixes gehaltene Predigtgern gelesen; aber ungern daraus ersehen, daß Sie dieseAnordnung der Gemeinde als eine solche dargestellt haben,die sie darum als zweckmäßig ansehen soll, weil sie von mirherrührt; dicß ist keinesweges der Fall; ich habe nur diealten gehörigen Symbole wiedergegeben, damit eine christlicheKirche sich als solche auch äußerlich darstelle, und ich habevon den Gläubigen, die sie besuchen, die Meinung, daß siedieß erkennen und einsehen werden. Aus diesem Grundesollen und werden sie die Sache ansehen, aber nicht es sich