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3,1 (1846)
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errungen und uns als ein köstliches Kleinod, als ein heiligesErbe, überliefert haben. Dankbar wollen wir die sinnlichenreligiösen Hülfsinittel als Mittel ehren, und unsere Herzengern den schönen Eindrücken und sanften Gefühlen, die siein crhöheter Andacht auf uns machen, öffnen; aber ernstund streng gegen uns selbst, sei dabei unser frommer Blickstets auf den Zweck gerichtet. Und darum verbinde ich mitdem Zurufe: Unterscheidet! ganz besonders auch noch das:

Beweiset eure Verehrung Gottes und Jesumit der That und Wahrheit: handelt! Uns istdie schwere, jede Täuschung vernichtende, jeden Selbstbetrugzerstörende, jede Entschuldigung abschneidende, bindende Vor-schrift von Jesu, unserem Herrn und Richter, gegeben: Eswerden nicht Alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!und mich nur äußerlich verehren, in's Himmelreich kom-men, sondern die den Willen meines Vaters thun."

O! eine schwer zu lösende und zu erfüllende Lebens-aufgabe, gegen die unser Fleisch und Blut und die Weltsich auflehnt, an der wir täglich, stündlich, zu lernen haben,und ach! mit der wir nie ganz fertig werden. Lasset unsdankbar ergreifen und redlich und ernst benutzen, was unsdieselbe für den kurzen Lebensrest erleichtern kann. Wennwir darum in den schönen, stillen, ernsten Stunden, die wirsonntäglich hier vor dem Angesichte Gottes verleben, auf demAltare des Herrn die heilige Schrift erblicken, dann senkesich tiefer und fester in uns der heilige Entschluß: DeinWort, o Gott! soll meines Fußes Leuchte undein Licht auf meinem Wege sein. Herr! wohinkönnte ich gehen! Du hast Worte des ewigen