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lichen Lebens und der Natur, die Lilie auf dem Felde, dasLamm auf der Flur, das Schilf am Gestade, das Senskornin der Erde, war ihm, dem göttlichen Meister, die sinnlicheStufenleiter, auf der er den Menschen zum Uebersinnlichenerheben wollte. Ja, er, der Heilige, der nie eine Sündegethan, in dessen Munde nie ein Betrug erfun-den, bediente sich selbst für seine Person solcher sinnlichenErweckungs- und Stärkungsmittel, suchte einsame, öde Ge-genden auf und fastete. Und hat er nicht den Kern undInhalt von dem, was er lehrte und vollbrachte, hat erden Geist und das Wesen alles dessen, was er uns ist, undwas wir ihm sein und werden sollen, nicht gerade in zweisinnliche Gebräuche, die heilige Taufe und das heilige Abend-mahl, sinnbildlich und bedeutungsvoll niedergelegt? damitwir in auswendigen Zeichen die inwendige Sache, in demBilde das Wesen erblicken, und so vom Sichtbaren zumUnsichtbaren uns erheben möchten! O laßt uns ihn, unsselbst und unser Bcdürfniß verstehen lernen, und nicht un-weise verschmähen, was unser Glaube und unsere Tugendzu ihrer Stärkung so sehr bedürfen! Und wie? wenn er,Jesus, unser Herr, dem wir Alles verdanken, von dem wirim Leben und im Tode Alles erwarten, uns zuruft: Thutdas zu meinem Gedächtniß! Wem Liebe, innige,fromme Liebe zu ihm, die Quelle usid die Kraft allesGuten, wem sein heiliges Bild vor Augen und imHerzen das still-kräftigste Mittel jeglicher Veredlung ist: sagtselbst, sollte es nicht die Andacht wecken, die Rührung meh-ren, den himmlischen Sinn stärken, wenn in den ernstenStunden, die wir hier verleben, vom heiligen, ihm gcweihe-ten Altar Alles uns anschaulicher und feierlicher, Alles er-greifender und erhebender an ihn erinnert? Doch die Sache