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dem vorhin beschriebenen Blücher-Feste, spricht uns an inallen, alle Jahre an bestimmten Tagen wiederkehrenden pa-triotischen Festen ein frischer lebendiger Geist, und die Ver-gangenheit wird zur Gegenwart. Eine jede Kirche hat dieTafeln, welche die Namen der Gebliebenen, und derer, diemit dem eisernen Kreuz geschmückt sind, nennt, als eine Re-liquie aufbewahrt, und die jungfräuliche Hand windet für sieimmer frische Kränze. Uebcrall, in jedem Orte, wächst undgedeihet an einem öffentlichen, wohlverwahrten Platze diezum Gedächtniß gepflanzte deutsche Eiche; die Landwehrmützeist mit der Kokarde eine Nationaltracht geworden; ein jedesDorf nennt am Eingange auf einer Tafel das Landwehr-Regiment, zu welchem es gehört; die Schützengesellschaftenhaben überall neues, schwunghaftes Leben in ihre jährlicheFeier gebracht und den heiteren Charakter eines Volksfestesbekommen; die Landwehr hat alle Jahre nach den Geschäftender Feldarbeit ihre militairischen Uebungen und jeder Jüng-ling weiß mit seinem geladenen Gewehr umzugehen und es,wie den scharfen Säbel, zu gebrauchen. In der Sache selbstliegt ihr Interesse; es verliert den Reiz der Neuheit nicht.Unaufhörlich tritt die Anregung ein, die den guten Geistnährt, und die Vergangenheit wird Gegenwart; das leben-dige Bild von jener fällt in das Licht von dieser. So wares in vergangenen Jahren, so ist es heute noch. Fast jedesZeitungsblatt giebt davon Zeugniß. So heißt es in derVossischen Zeitung, in der Nummer 128, vom 5ten Juni1845: „Wir sind in den Stand gesetzt, die Leser von derbevorstehenden Feier, wie sie bis jetzt noch nicht statt gehabthat, in Kenntniß zu setzen, und die durch ganz Deutschlandhin zerstreuten Bctheiligten zur Theilnahme einzuladen. Esist ein Erinnerungsfest aller Waffcngefährten aus dem Be-