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Die Adler Friedrichs trauerten bezwungen,
Doch unbezwungen blieb der Preußen Muth.Da ist ein Ruf uns tief in's Herz gedrungenUnd Jeder war bereit mit Gut und Blut.
Chor: Da ist ein Ruf u. f. f.
Der Konig rief und Alle, Alle kamen,
Ein ganzes Volk erhob sich kampfbewchrt,
Nicht eitle Titel galten, leere Namen,
Es galt die That, es galt ein gutes Schwert.Das Vaterland vom Feinde zu befreien,
Zur Fahne stellte sich der Heeresbann;
Freiwillige traten in der Krieger Reihen,Die Landwehr schloß in tapferer Schaar sich an.Chor. Freiwillige traten u. f. f.
Da ist unsrem Volk ein Held erstanden,Ein Jüngling noch, und doch schon siehizig Jahr,Den Vater wir und Marschall Vorwärts nannten,Kuhn, unverwüstlich, muthig in Gefahr.
Und stand der Kaiser selbst ihm gegenüber,
Dann strich der Alte sich den Knebelbart:„Ihr Kinder," rief er, „jetzo frisch hinüber!Man vorwärts drauf nach guter Preuß scher Art."Chor. „Ihr Kinder," rief er, u. f. f.
Und wie er uns vordem in KriegesflammenBeim Schlachten-Donnerwetter oft vereint,So führt er uns noch einmal heut' zusammen,Da mild des Friedens gold'ne Sonne scheint.Wir denken sein, und gleich in frischen ZügenBelebt sein Bild uns die Erinnerung,
Wir hören ihn, wir seh'n zum Sieg ihn fliegen,Die alten Herzen schlagen wieder jung.
Chor. Wir hören ihn u. f. f.