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König auf. Obgleich er als Graf von Zollern reiste, kümmerte sich dochdas Volk nicht darum und begrüßte in lauter Freude seinen König.
Die Nacht, welche der König in Ostende zubrachte, berechnete derWirth nebst Frühstück mit fünftausend Franken, eine Unverschämtheit,die wohl nicht leicht ihres gleichen haben dürfte.
Am zweiundzwauzigstcn traf der König glücklich auf britlischcm Bodenein. Gleich nach der Ankunft des Dampfschiffes bei Woolwich begabsich der älteste dienstthucnde Offizier nebst mchrern andern Offizierenan Bord, um den König zu begrüßen- - An mehreren Punkten wurdendie preußischen Fahnen ausgezogen und mit allen Glocken geläutet.Die Kricgömusik spielte die englischen Volksmelodiccn und die Hafen-arbeiter ließen ein lautes Hurrah erschallen. Der König stand auf demVerdeck und grüßte wiederholt. Er war über die Vorkehrungen zu sei-nem Empfange hoch erfreuet und schien von der Reise nicht im Min-desten angegriffen. Er trug Civilkleidung und war in einen faltigenMantel gehüllt.
Der Ptinz Albert ebenfalls in Civilkleidung und der Herzog vonWellington in der Uniform eines Feldmarschalls in preußischen Dien-sten, nebst den Jnsignicn des schwarzen Adler-Ordens, hatten seiner trotzder schneidenden Kälte schon lange am Landungsplatze gewartet.
Als der König an's Land stieg, erblickte er zuerst den Prinzen, demer mit den Worten: „Ah, mein lieber Prinz Albert!" die Hand drückte.
Nun erst wurde er den Herzog von Wellington gewahr, dem er dieHand schüttelte, indem er sagte: „Mein lieber Herzog, wie erfreulich,wie entzückend ist dieses Zusammentreffen!"
Nun ertönte eine Salve aus allen Feuerschlündcn und an zehntau-send Stimmen hießen den König willkommen. Auf dem ganzen Wegewiederholte sich das Hurrahgeschrei. Ungeachtet heftiger Regengüsse