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2/3 (1843)
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Jerusalem.

Im Verein mit England stiftete der König ein evangelisches Bis-thum zu Jerusalem und bestimmte dazu ein Kapital von sunfzehntau-send Psund Sterling, das sind hunderttausend Thaler. Das ganze Un-ternehmen galt zunächst derBekehrung der Juden in Palästina. DerBischof vr. Alexander, den man dorthin sandte, ist ein zum Christen-thum übergetretener Jude.

Dem ungeachtet erklärte kurz darauf die englische Regierung, daß siezur Errichtung dieses Bisthums nichts hergeben könne, weil im eige-nen Lande viel zu große Noch herrsche und Hilfe erforderlich sei, alsdaß sie an die Dolirung eines Bischofs in Syrien denken könne. Auchzeigte sich die türkische Regierung nicht geneigt, das Erbauen einer eng-lischen Kirche in Jerusalem zu erlauben.

Zur Errichtung eines Hospitales für ' hülföbedürstige evangelischeReisende und zur Stiftung einer evangelischen Schule in Jerusalemward eine Kirchen-Collecte durch die ganze Monarchie angeordnet.

Um der evangelischen Kirche in der Türkei die Anerkennung zu be-wirken, welche die griechische und lateinische Kirche daselbst genießt, be-nutzte der König seinen Einfluß und scheuete nicht äußerst bedeutendeOpfer auS seiner Dispositions-Kasse.

Zwei Berliner Geistliche wurden nach London gesandt um zu erfor-schen, waS von den kirchlichen Einrichtungen daselbst unter ähnlichenVerhältnissen in Berlin mit Nutzen in Anwendung gebracht werdenkönne.

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