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3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
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und nicht der Gläubiger leiden. Die Gesetze s) habendem Gläubiger das Seinige auf den Fall nicht abgelpro-chen, weiin der Schuldner unglücklich werden würde.Die Gesetzgeber wußten die Möglichkeit der Unglücksfällevorher. Sie veränderten aber das allgemeine Gesetz,daß jeder ohne Aufenthalt zu seinem Rechte und Eigen-thum verhelfen werden müßte, darum nicht. Sieließen vielmehr dies Recht gehen, soweit es konnte,und bis zur Knechtschaft des Schuldners. Die KaiserGratia» und Theodosiiis erklärten sich ans die gewissemhaste Art: daß sie sich nie der Vollkommenheit ihrerMacht bedienen wollten, einem Schuldner Ausstand zugeben; und wenn es ja geschähe, ihre Rescripte von demeinzigen Falle verstanden haben wollten, wo der Schuld-ner hinlängliche Bürgschaft stellen könnte. Es kann au cdkein Rciehsfürst nach den Reichsgesetzen, und ohne allenCredit aus seinen sandern zu verbannen, minder Vorsichtgebrauchen, als bei) dem Reichsabschied von 1654 ge-braucht worden.

Auf der andern Seite dünkt es demNichter oft gran-sam, die Kinder von ihrem väterlichen Hofe um einer ge-ringen Schuldforderung willen zn verdrängen. Er siehtfast gewiß, daß das Gut, was er in einer geldlosen unbe-quemen Zeit issschlagen muß, über einige Jahre weit mehrgelten, und zur Sicherheit des Gläubigers völlig hinrei-chen

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