Druckschrift 
3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
Entstehung
Seite
329
Einzelbild herunterladen
 

oder AbmeyeruugSursacheu. 329

der altes Recht so mit sich, bringt Z), sondern weil es dieNotl, erfordert, und das voraugczogeue Recht der reihePflichtigen Gesellschaft durchaus erheischt, daß sie unrereiner beamtlichen Localcomrolle sieben. Der Landmaunmuß sich vom Hofe wie der Soldat von seinem Soldeund mit der ihm anvertrauten Nüsinng wehren. Beydewerden abgeaussert oder aus der Reihe gesioßen, wennsie irr Gewehr versetzen und ihren Sold zu geschwindverzehren, und macht es keinen Unterschied, ob jener sei-nen Hof dem gemeinschaftlichen Oberhaupt aufgetragenoder von ihm empfangen habe. Der Landmann besitzt dieActie zu getreuen Händen, wovon die Compagnie denHandel führet. Diese würde aber mit großer Unsicherheitbestehen, wenn der Actionair das Capital veruntreuenwollte.

Ich will jedoch hiermit gar nicht sagen, daß gegenFrepe und Leibeigene aus einerlei) Ursachen zur Mause-rung geschritten werden könne. Der Leibeigene sieht ins-gemein in einer doppelten Verbindung; wovon die erstesich auf das Wohl des Staats, die andere aber ans einenPachtcontrakt zwischen ihm und seinem Gutsherrn grün-det. Die erste verpflichtet zum Exempel den Frepen nur,sein Gehölz nicht zu verhauen, die andere aber ver-hindert den Leibeigenen überhaupt, sein Blumenholz ohneBewilligung anzugreifen, und so versteht es sich von selbst,daß die Abäusserungsursachen in allgemeine, welchesowohl Frepe als Leibeigne betreffen, und in besondre,

R 5 wo-

In einer ganz neulich behm Reichstag iibcrgebcnen Schrift wurde auS ei-nem Schenkungsbrief Kaiser Lothars I. worin» es heißt: caloni er liwa->ini tum so bigueltra guom >'?,iestre orsine (behm Irccarä I. L. p.behauptet, daß auch der Dienstadel unterm Amte gestanden hatte. Attelnin unfern Registern heißt es freuen Wagen- und frehen Fußdicuste,und das sind bis in die heutige Stunde keine von Adel, sondern Pferde-U!!d Fußkotter se eguestrae ot posostre orsinv.