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3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
Entstehung
Seite
314
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Der Bauerhof,

Insgemein hat jede Leibcigenthnmsorduung ein Ca-pittcl von dem Ursprünge des feibeigenthums an derSpitze, ivorinn oft rührende Sachen von der Kriegesge-fangenschaft, von den zu Sclaven gemachten Römern,ja ivvh! gar alte Historien ans der Bibel, >vo nicht nochandre herzbrechende Sachen vorkommen. Allein alle diesekleinen Unterlagen tragen das weite Gebäude der persön-lichen Angchörigkeit, das sich durch die ganze alte Welterstreckt und ans der Hand der Natur kömmt, nicht.Der Grund der Angel,örigkeit liegt in einer wahren na-türlichen Staatsbedürfniß, die sich aber von der Zeit anverlohnen hat, wie der Begriff eines Territorialunter-thanen bekannt geworden ist, früh bei) den Römern, undsehr spat unter den nordischen Völkern. Die Ausfüh-rung hievon dürfte vielen dunkel seyn, und der Kennerwird leicht den Gang der Natur in der Angehörigkeitentdecken.

Also das Capittel in dem Pcrsonenrecht übergeschla-gen, und nur zu der Frage übergegangen: Wie ist diePersou beschaffen, welche die Actis besitzt?ist sie an gehörig oder nicht?

Die Unangehörigen haben freye Macht mit ihremnatürlichen Vermögen, oder allem demjenigen, wassie nicht als Actie besitzen, zu schalten und zn walten;die Compagnic hat darauf kein Recht, so lange sie nichtdurch Roth und schwere Auflagen gezwungen worden,Personen- und Vermögensteuern einzuführen, und sonachalles, was einer hat, mit zur Actie zn ziehen, welchesder höchste Grad des Drucks und der Grund ist, warumman sich gegen alle Personen- und Vermögensteurcn solange als möglich wehret.

Die Angehörigen hingegen haben außer ihrer gemei-nen Verpflichtung noch eine besondre, so wie Soldaten,die zugleich Wirthe auf einem Erbe sind, und nicht allem

zu