.54 Das war der KammerMgfer recht.
guügen zu versagen, Sie heute Abend bei) mir zu sehen.So wie Ihre Kirchspielsglocke fünft schlagt, und keineMinute spater, befehle ich Ihnen hier zu ftyn.
Amalia.
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XV.
Das war der Kammerjungfer recht.
Es kömmt so mancher durch die Welt...
Freylich mein gutes Kind! aber wie? wie? — das istdie Frage. Wenu du verhungerst, kömmst du auch durchdie Welt, und vielleicht ehrlicher, als wenn du an einerBratwurst ersticktest; aber darum ist es noch eben nichtnöthig, vor Hunger zu sterben, oder eine Lebensart zuergreifen, wo man ja so kurz und gut durch die Weltkommen kann. Ein kindischer Einfall ist es, verstehst dumich Lisette, mit allem durch die Welt zu kommen. Manbleibt doch darum, so gern man auch wollte, und Millio-nen kommen durch, ohne daß man dabey setzen kann,gut! Ich dächte, du wartetest auch noch ein bischen,ehe du es versuchtest, in der Haube durch die Welt zukommen.
Aber, gnädige Frau, wenn es Gott doch soversehen hätte... Nicht wahr, so helfen alle mei-ne Ermahnungen nichts, so ist die menschliche Klugheitüberflüßig. Weißt du aber wohl, wie ich diesen andächti-gen Schnörkel schon oft geheißen habe! Das Faulbettealler Thörinneu, und die Ausflucht verliebter Dinger, diemit offnen Augen in ihr Unglück rennen. Gottes Ver-hängniß ist so, daß wir eine vernünftige Wahl derMittel treffen, nicht aber auf gerade Wohl zusammenlaufen, ein halb Dutzend unglückliche Kmder in die
Welt