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3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
Entstehung
Seite
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Die Politik im Unglück.

ich, erwiederte sie, und jetzt noch mehr als jemals; ichwill zeigen, daß ich bessere Ansprüche auf Hochachtunghabe, als diejenigen waren, die mir vorhin das Glückgeliehen hatte; und ohne Knicks gieug sie fort. Wassagen Sie dazu, meine Thenreste! verdient ein solchesBeyspiel nicht eine Stelle m der bürgerlichen Geschichte?Leben Sie wohl für heute.

IX.

H. . . den 18. Nov. 177z.'

^n voriger Woche ist man endlich mit dem öffentlichenVerkaufe der A . . . ifchen Sachen zu Ende gekommen.Die Frau war immer dabei), und sorgte dafür, daß allesordentlich vorgelegt und zum Thcuresten verkauft wurde.Die Neugierde hatte eine Menge von Leuten herbei) ge-zogen, um dieses sonderbare Schauspiel mit anzusehen;vielleicht auch um ihre Augen an der gefallenen Schönezu weiden. Aber diese schien darauf nicht einmal Achtzu haben; sie brachte ihren Schmuck, ihre Kleidung undalle ihre besten Sachen, so wie ein Stück nach dem andernverkauft wurde, selbst hervor. Es war eine ungeheureMenge von allerlei) zum weiblichen Putz gehörigen Uedemflüßigkeiten, und darunter wirklich sehr viel Kostbares,was die vornehmste Dame sich nicht besser hätte wünschenkönnen. Sie that dieses mit einer solchen Entschlossen-heit, daß sie von jedermann bewundert wurde. Manbemerkte weder Verzweiflung, noch Betrübnis; in ihrenAugen, sondern höchstens dann und wann ein kleinesLächeln, welches der vergänglichen Ehre zu spotten schien.Nur wie sie ihre Hemden herein brachte, glaubte man,und sagte es sich einander ins Ohr, daß sie draußen ge-weinet habe» müßte; und wirklich, ihre Au^en hatten

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