26 Also kann man der Mode
tegrsschen fehlt?, und man würde seinen Friesen die Mah-nen so frisiren lassen müssen, daß sie anch ein slr äs K-ir-dvl bekämen.
Doch nein, das geht nicht; ich verachte den Bettel-stolz, der mitmachen will und nicht kann. Lieber zu Hau-se und in der Kinderstube geblieben .... Aber dannwaren wir ja wieder bey dem heroischen Entschlüsse, oderbey dem abstechenden Original, und spielten die guteMutter, oder machten die zärtliche Frau — ver-zweifelter Cirkel, der gar kein Ende nehmen will! Konn-te ich Ihnen, meine Theureste! die ganze Schelmerei) mei-nes Hirzens — aber es ist keine böse Schelmerep —die Franzosen nennen sie Is k-ivoir kiüro — so ans dasPapier malen: so würde ich Ihnen vielleicht noch einenguten Rath geben, und zeigen können, wie man dasMachen und Spielen, den Mangel und die Ver-legenheit, denStolz und dieBescheibenheit, mit dem Pin-set jener Schelmerei) so durch einander vertiefen, vermi-schen, vertreiben und vereinigen könne, daß die Abstichegar nicht bemerkt, und so wenig der desperate Bettel-stolz, als die kontrastirende Tugend den Dilettanten auf-fallend werden. Aber das läßt sich so nicht malen, nichtin Regeln fassen, nicht vorschreiben. — Bey meinerTreu, ihr Mann hat Recht; es steckt alles in der Regel,wenn dn mich lieb hast: so weißt du wohl, was du thunmnßt. — Eine Frau, die da klug ist — O Sie sindauch eine kluge Hexe; und ich brauche Ihnen weiternicht zu sagen. Schicken Sie mir doch durch Ueberbrin-gern die kahlen 5 Lonisd'ors, wenn Sie eben bey Geldesind- Sollte das Glück sich heut Abend wenden: so zah-le ich sie Morgen um diese Minute wieder — unfehlbar.Sie können mir in diesem Augenblick keinen größernDienst erweise,^ ich bin auch ewig :c.
Arab elle.
Vl.