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3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
Entstehung
Seite
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26 Also kann man der Mode

tegrsschen fehlt?, und man würde seinen Friesen die Mah-nen so frisiren lassen müssen, daß sie anch ein slr äs K-ir-dvl bekämen.

Doch nein, das geht nicht; ich verachte den Bettel-stolz, der mitmachen will und nicht kann. Lieber zu Hau-se und in der Kinderstube geblieben .... Aber dannwaren wir ja wieder bey dem heroischen Entschlüsse, oderbey dem abstechenden Original, und spielten die guteMutter, oder machten die zärtliche Frau ver-zweifelter Cirkel, der gar kein Ende nehmen will! Konn-te ich Ihnen, meine Theureste! die ganze Schelmerei) mei-nes Hirzens aber es ist keine böse Schelmerepdie Franzosen nennen sie Is k-ivoir kiüro so ans dasPapier malen: so würde ich Ihnen vielleicht noch einenguten Rath geben, und zeigen können, wie man dasMachen und Spielen, den Mangel und die Ver-legenheit, denStolz und dieBescheibenheit, mit dem Pin-set jener Schelmerei) so durch einander vertiefen, vermi-schen, vertreiben und vereinigen könne, daß die Abstichegar nicht bemerkt, und so wenig der desperate Bettel-stolz, als die kontrastirende Tugend den Dilettanten auf-fallend werden. Aber das läßt sich so nicht malen, nichtin Regeln fassen, nicht vorschreiben. Bey meinerTreu, ihr Mann hat Recht; es steckt alles in der Regel,wenn dn mich lieb hast: so weißt du wohl, was du thunmnßt. Eine Frau, die da klug ist O Sie sindauch eine kluge Hexe; und ich brauche Ihnen weiternicht zu sagen. Schicken Sie mir doch durch Ueberbrin-gern die kahlen 5 Lonisd'ors, wenn Sie eben bey Geldesind- Sollte das Glück sich heut Abend wenden: so zah-le ich sie Morgen um diese Minute wieder unfehlbar.Sie können mir in diesem Augenblick keinen größernDienst erweise,^ ich bin auch ewig :c.

Arab elle.

Vl.