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3 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 3
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Also kann man der Mode

ick gern alles zu ersparen suchen, was nur irgend zu er-sparen möglich ist.

Rathen Sie mir indessen, was ich thim soll, meineLiebe, aber bald, bald; denn ich muß doch endlich wohlmeinem Manne etwas antworten. Er sagt mir zwarnichts, und wir gehen ganz höflich mit einander umAber wenn doch ein recht Vertrauen wieder unter unskommen soll: so merke ich wohl, ich muß die Materieeinmal recht ans dem Grunde, und so mit ihm durch,gehen, daß wir in nnserm Leben nicht nörhig haben,sie noch einmal zu behandeln. . . Also, bald bald;und rein von der Leber weg. Sie kennen mich, undwissen, wie eifrig ich bin :c.

Amalie.

III.

Arabellens Antwort.

^öenn Ihr lieber Herr Ihnen den Beutel verschließen^und der Kaufmann nicht mehr borgen will: so weis ichweiter keinen Rath. Ihr Fall ist dann entschieden, nnödie Frage ist nur blos, wie Sie mir Anstand fallen kön-nen? Die sterbenden Helden, sagt man, wickeln sich inihren Mantel ein, um kein verzogenes Gesicht im Todezu zeigen; aber wie ein Frauenzimmer den Mund haltenmüsse, das seinem Vergnügen entsagen soll, hierüberhaben die Gelehrten noch wenig Bestimmtes gesagt.

Anfangs wollte ich Ihnen in dem Tone.nnsrer pedantischen Sittenlehrer rarhen, Sie möchten sich ganz ihrenehelichen und mütterlichen Pflichten widmen, und der Mo-de eine stolze Verachtung entgegen setzen. Wenn ich aber

bedach-