ohne Gewisftnsftrufel folgen. 17
den nenesten Lack von Martin? Wer kann ihn sehen undseinen Mann lieben, der einem nicht ein nnvermnthetesGeschenk von einem Wagen nach dieser Art macht?Viele rechtliche Leute, sagen Sie, hatten Ihnen Vor-würfe darüber gemacht. Aber ich wette, diese sogenann-ten rechtlichen Lenke sprechen von der Kinderzncht, undvon allem, was in den Predigten für das Frauenzimmersteht. Haben Sie es aber nicht einmal schon selbst be-merkt, daß die Theologie und Moral eben so veränder-lich in ihren Moden wären, wie andere Dinge? LassenSie also der Mode von Erziehung, Haushaltung undOrdnung zu schwatzen ihren Lauf, und stören Sie solchenicht; dies ist ein Recht, was wir selbst fordern, undandern der Billigkeit nach auch gönnen müssen. Eheein Jahr vorüber geht, wird die Moral ans einem an-dern Tone sprechen, und immittelst haben Sie doch im«mer schon wieder einen andern neuen Wagen. Wiemachen Sie es mit Ihren Pferden? Ich hoffe doch nicht,daß Sie wie unser General-Superintendent immer mitschwarzen fahren? Sie müssen Ihren Herrn Gemahlbitten, daß er klein Gestüte für Sie anlege; ach, wennder mcinige das khun wollte, ich wüßte nicht, ob ich ihmnicht .... doch wir wollen den Lauf der Mode ab-warten; diese wird uns ja endlich auch noch wohl dahinbringen . . . Leben Sie wohl, meine Beste, und be-unruhigen sich über nichts.
Arabelle.
N. Ama-