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1 (1843)
Entstehung
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leite unter der offenen Tribüne saßen, und sie nicht einmal verlassenkonnten, als der heftigste Regen niedcrströmte. Wer verargt es ihnen,wenn da die Regenschirme sich plötzlich aufspannten. Aber das wurdevon dem Publikum, welchem dadurch die Aussicht geraubt war, nochviel weniger geduldet, und hier kam es wohl zu einigen unangenehmenAuftritten, die jedoch unter dem allgemeinen Jubel verschwanden.

Der heftige Nordwcstwind am Abend machte die Illumination alleröffentlichen Gebäude, deren Front nach jener Gegend gelegen war, un-möglich. Dadurch ward der Glanz der Erleuchtung außerordentlich be-einträchtigt; ja gerade das Schönste ging dadurch verloren, wie die Er-leuchtung der beiden Thurmkuppeln auf dem Gensd'armenmarkt, desKreuzes auf der katholischen Kirche u. f. w.

Am 13. Oktober Abends war daS Wetter freundlicher, die Luft stil-ler, und so erschien denn jetzt das Meiste von dem, was drei Tage vor-her unmöglich gewesen war. Die beiden Thurmkuppeln konnten jedochauch an diesem Abende nur auf der einen Seite, die unter dem Windelag, erleuchtet werden; aber von hieraus gesehen, machte es auch einenüberaus brillanten Eindruck. Man glaubte die Märchen aus 1V01Nacht verwirklicht. Viele Privathäuser gewährten nicht minder einenprächtigen Anblick; auch ward die aus 8000 Gasflammen gebildeteSonne auf dem Bellalliance-Platze bewundert.

Von den transparenten Inschriften ließ sich nicht viel Rühmliches sagen.

Selbst die Louis Drucker'sche:Gott sprach es werde Licht und eSward Licht!" ist ein falscher Witz.

Andere Inschriften waren überaus schaal z. B. bei einem Conditor:Hoch lebe unser KönigspaarUnd hier giebt's immer gute Waar!oder unter einer Krone und einem Paar Pistolen: