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Dic Bevorzugung der Hegelschen Schule bei Besetzung von Stellenhörte jetzt auf.
Herr Stahl, der Schelling'sche Rechtsphilosoph und Gegner der He-gelschen Philosophie, wurde als Gans' Nachfolger aus Erlangen beor-dert. Er erfreute sich keines besonders großen Beifalles.
vr. Hävcrnick, der nach Königsberg versetzt worden, gehört der hcng-stenbergschen Schule an und es fehlte ihm dort fast ganz an Zuhörern.
Herr von Hasscnpflug ward in den preußischen Dienst berufen. SeineAnstellung zunächst als Geheimer Obertribunalrath regte die öffentlicheMeinung lebhaft auf und weckte in vielen Gemüthern doch wohl un^gegründete Angst. Man zählt ihn zu den Männern von rückgängi-ger Bewegung, rühmte ihn aber auch auf der andern Seite als einenäußerst kenntnißreichcn Juristen und ungemein fähigen Organisator.
Er ist ein Mann von Charakter und entschieden rechtlicher Gesinnung,der der streng religiösen Richtung huldigt. Die entschiedene Charakter-stärke, mit welcher er den hessischen Dienst verließ und in Luxemburgfür die pecuniären Interessen der Provinz auftrat, wird auch von libera-len Ehrenmännern gerühmt. Ja viele wünschten, daß ein solcher un-schmiegsamer, durchaus gerader Charakter in der Nähe des Throns im-mer stände, einer, der nicht vor Pensionirung und Absetzung zittert,und auf die Gefahr, seinen Gehalt zu verlieren, das für wahr Erkannte