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1 (1843)
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Schlacht bei Belle, Alliance das Dorf Blanchenois mit stürmender

Hand nahm; dessen Herz nie gebebt, wenn es galt für König und Va-terland dem Tode kühn ins Antlitz zu schauen, war von seines Landes-vaterS Huld so überrascht, daß er nur durch stumme Zeichen der Ehr-furcht und mit Thränen der Freude, die gewaltig auf ihn einstürmendenGefühle des Dankes auszusprechen vermochte. Der König zog denUeberraschten an die Brust und umarmte und küßte ihn mit den Wo»ten:Wir bleiben die alten Freunde!"

Als der König am 30. October 1840 das Lager bei Königsberg be-suchte, begab er sich auch zu den Kochherden, auf welchen eben dasMittagsessen für die gemeinen Soldaten bereitet wurde, kostete die zube-reiteten Speisen und ließ sich einen Trunk Wasser aus einem der La-gerbrunnen reichen. Wie sehr erfreut und gerührt das Volk über solcheund ähnliche Züge Landesväterlicher Theilnahme war, sprach sich in demunbeschreiblichen Jubel aus, der ihn und die Königin empfing, wo siesich zeigten.

Nachdem der Huldigungseid vor den Ständen in Königsberg gelei-st et worden, stand der König sichrlich ergriffen und gerührt vom Thron-sessel auf, trat vor bis an die Treppe und sprach die Augen erst genHimmel und dann auf sein geliebtes Volk gerichtet und die rechte Handerhoben, ungefähr Folgendes:

Hier schwöre und gelobe ich vor Gott, ich schwöre vor allen diesenLieben, daß ich ein treuer und wahrhaftiger König, ein gerechter, ge-wissenhafter und barmherziger Richter Allen ohne Unterschied des Stan-des und der Konfession sein will. Ja, Allen, allen Ständen will ichein Förderer und Vater sein. Alle will ich mit gleicher Liebe umfassen.Nicht allein für das Wohl Preußens, sondern auch für das Wohl und