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1 (1843)
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welchen cS bisher auf dem Wege freier Volksentwickelung vorwärts-schritt, ward jetzt von Neuem in den Staatsrath berufen. Er gilt alseiner der rechtlichsten und unbeugsamsten Vertreter des Fortschrittes.Bei seinem jetzigen Wiedereintritt in den Staatsdienst war er ein Mannfast an siebenzig Jahr alt.

Die Gebrüder ^''"un, Mci von den sieben aus Göttingcn vertrie-denen Professoren wurden eingeladen, nach Berlin zu kommen, um hierzu lehren und zu leben; was von ihnen auch angenommen wurde.

Des Königs Gnade gegen den 67 jährigen Ludwig Tieck war einAkt der Gerechtigkeit, mit derselben königlichen Liebenswürdigkeit ertheilt,wie er mit königlicher Bescheidenheit, wenn das Wort hier paßt, die Am-nestie erließ. Deutschland schuldete viel dem edlen Sänger und Preu-ßens König kam es zu, diese Schuld abzuzahlen, da Tieck ein Preußevon Geburt und Sinn ist.

Der König bestimmte ihm einen jährlichen Gehalt von 1000 Thalernund machte es ihm dafür bloö zur Pflicht, ihn jedes Jahr im Herbstals Gast auf einige Monate in Sanssouci zu besuchen.

DeS Königs architektonische Studien reichen weit über den Dilettan-tismus. Zu seinen Bauten gab er nicht nur häufig die Idee selbst an,sondern entwarf auch Plan und Skizze.

Die Gebäude seines kleinen schon erwähnten Lustschlosses Charlotten-hos bei Potsdam sind die Beweise, was ein geläuterter phantasiereicherGeschmack auch mit beschränkten Mitteln zu wirken vermag.

Man erzählt sich, daß, gleich andern Körperschaften, auch die berlinerKunstwclt eine Deputation abgesendet habe, den König um seinen ho-hen Schutz zu bitten. Hierauf soll der König geanwortet haben:Meine Herren, Sie haben von mir nicht zu fürchten, daß ich etwa