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mit geistvollen Männern von Lebcnskenntnissen in allen Fächern warschon als Kronprinz ihm Erholung und Studium.
Als Niebuhr 1824 nach seiner Rückkehr vom römischen Gesandtschafts-posten zu den Berathungen des Staatsraths nach Berlin berufen wor-den empfing ihn der Kronprinz auf das Allcrherzlichstc. — „Wie ichdrei Stunden bei ihm zugebracht, schrieb Niebuhr in einem seinerBriefe, lud er mich ein, in der Regel jeden Nachmittag bei ihm einigeZeit zuzubringen Der Kronprinz hat sich unbeschreiblich aus-gebildet. Sein Herz ist durchaus das alte, und sein Geist ist durchdie Kenntniß vieler Facta bereichert."
Hier auf der schönen Terasse empfing er im Sommer 1341 auchThorwaldscn, den König der Bildhauer, und die Mittheilungen wur-den so interessant und lebhaft, daß der König erst mit Einbruch derNacht die Unterhaltung plötzlich abbrechen und seine Gäste erinnernmußte, schleunigst aufzubrechen, damit sie nicht den letzten Wagcnzugder Eisenbahn verfehlten.
Die Mühle von Sanssouci, die Friedrich n. kaufen und abreißenlassen wollte, aber vergebens eine gute Summe dafür bot, steht noch; derMüller aber ist so in seinem Wohlstande herabgekommen, daß er siedem Könige Friedrich Wilhelm in. zum Kauf anbot. Dieser aberschlug das Anerbieten aus, indem er sagte, daß die Mühle der Ge-schichte angehöre und unterstützte den Müller jährlich mit einem Zu-schüsse, um ihm aufzuhelfen, und dieser Jahreszuschuß belicf sich zuletztauf 700 Thaler, da die Mühle schlechte Geschäfte macht und mit denandern Mühlen nicht eoncurriren kann. Als der König starb, ward demMüller bange, doch brachte er auch dem neuen Monarchen nach Vor-schrift das erste Brod vom neuen Mehl und dazu seine WirthschaftS-rxchnung. Der Zuschuß wird bezahlt, und der König, der VaS Brod